Aktive Zentren

Im Jahr 2008 starteten Bund und Länder ein neues Programm zur Stärkung von Innenstädten, Orts- und Stadtteilzentren. Das neue Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, kurz Aktive Zentren, ist in Bayern Nachfolger des Modellvorhabens „Leben findet Innenstadt - öffentlich-private Kooperationen zur Standortentwicklung“ aus dem Jahr 2006/2007.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) sowie die Bundesländer verfolgen mit dem neuen Zentrenprogramm das Ziel, Innenstadt- sowie Orts- und Stadtteilzentren mit funktionalen Defiziten und städtebaulichen Mängeln als Standorte der öffentlichen Versorgung zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Auslöser für die Ausrufung des Programms war ein in vielen Kommunen zu beobachtender Funktionsverlust der Zentren, der sich unter anderem durch zunehmenden Leerstand äußert. Dieser Prozess verschlechtert die Versorgungsfunktion im Quartier. Damit einher geht ein Abwärtstrend bei Lebensstandard, sozialer Durchmischung und städtebaulichem Erscheinungsbild. Diesem Trend will das Programm gezielt entgegenwirken.

Die Erhaltung von Zentren als Wohn-, Arbeits- und Lebensstandorte soll erreicht werden mittels einer Intensivierung privaten Engagements und somit einer Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Immobilieneigentümer, Gewerbetreibenden sowie Bürgerinnen und Bürger im Quartier. Eingebettet werden die kooperativen Maßnahmen in ein städtebauliches Gesamtkonzept.

Die MGS ist in folgenden Aktive Zentren Gebieten aktiv:

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